Soziale Angst: Wenn dein Kopf „Risiko“ sagt, obwohl nichts Dramatisches passiert

  • Home
  • Autor: Susanne Franke

Soziale Angst fühlt sich oft so an, als würde dein inneres Alarmsystem bei ganz normalen Situationen losschreien: ein Gespräch im Seminar, ein lockerer Austausch im Büro, ein kurzer Smalltalk auf einer Feier. Objektiv passiert nichts Wildes –

Wir alle haben Emotionen. Die Frage ist nicht, ob sie da sind, sondern wie sie in die Welt kommen. Manchmal finden sie Worte, manchmal nicht. Dann zeigen sie sich über Tonfall, Blickkontakt, Körperspannung, über Rückzug, Humor, Sarkasmus

Wir leben in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit zur Währung geworden ist. Nicht nur metaphorisch: Plattformen verdienen Geld, wenn wir bleiben, klicken, kommentieren und zurückkehren. Und weil unser Gehirn keine neutrale Maschine ist, sondern ein hochsensibles Vorhersage-

Eine Szene aus der Praxis Manchmal bringen Klienten keine „großen“ Geschichten mit, sondern eine kleine Beobachtung aus dem Alltag. Und genau diese kleinen Beobachtungen sind es, die psychologisch so viel enthalten. Eine Klientin erzählte mir von ihrer

Wut hat ein PR-Problem. Kaum ein anderes Gefühl wird so schnell moralisch bewertet: „Reiß dich zusammen“, „Du übertreibst“, „So willst du doch nicht sein.“ Gleichzeitig kennen viele das Gegenteil genauso gut: Man bleibt vernünftig, schluckt alles runter,

„Wir können doch jederzeit schreiben.“ Dieser Satz klingt nach Nähe, nach Möglichkeiten, nach Freiheit. In Wahrheit ist permanente Erreichbarkeit oft das exakte Gegenteil: Sie macht uns verfügbar, nicht frei. Freiheit bedeutet Wahl. Permanente Erreichbarkeit bedeutet Erwartung. Und

Manchmal passiert es mitten im Gespräch. Jemand schaut dich erwartungsvoll an, es geht um etwas Wichtiges, vielleicht sogar um euch – und du merkst, wie in dir etwas leise klickt. Du bist noch da, du hörst zu,

Silvester ist ein Datum. Ein Wechsel der Zahl. Und trotzdem fühlt es sich für viele nach mehr an. Eine Schwelle im Kalender Vielleicht, weil diese Nacht wie eine Schwelle wirkt: Das Alte klingt aus, das Neue ist

Ich habe mir für diesen Beitrag die Weihnachtsgeschichte noch einmal ganz bewusst durchgelesen – mit meiner heutigen Sicht, aus einem psychologischen Blickwinkel und meiner eigenen Lebensrealität. Nicht als „fromme Pflichtlektüre“, sondern als Einladung, sie einmal aufzudröseln: Was

Was andere über dich denken, sagt mehr über sie als über deine ganze Person Es gibt diese Momente, in denen ein einziger Satz alles in dir zum Stillstand bringt. Jemand sagt etwas wie: „Du bist schwierig“, „Du