Viele Menschen kennen dieses Gefühl: Wer sich lange auf Sorgen, Stress und Probleme konzentriert, erlebt den Alltag oft als schwer und belastend. Wer dagegen bewusst auf schöne, stärkende oder gelingende Momente achtet, nimmt plötzlich mehr Positives wahr.

Gefühle können anstrengend sein. Vor allem Angst, Wut und Traurigkeit. Viele Menschen möchten solche Gefühle deshalb schnell loswerden. Oft kommt noch etwas dazu. Wir bewerten uns selbst. Angst wirkt dann wie Schwäche. Wut erscheint falsch. Traurigkeit fühlt

Sucht zu verstehen hilft – Betroffenen, Angehörigen und auch Menschen, die einfach mehr Klarheit wollen. Denn Sucht ist selten „nur fehlende Disziplin“. Sehr oft beginnt sie als Lösung. Sie macht etwas leichter, zumindest kurz. Genau deshalb kann

Manchmal ist es „einfach viel“. Und manchmal ist es zu viel – zu lange. Viele Menschen merken erst spät, dass sie nicht nur gestresst sind, sondern dass Körper und Kopf dauerhaft im Alarmmodus hängen. Von außen wirkt

Was Intimität ist, wofür wir sie brauchen – und wie Grenzen Nähe vertiefen Intimität klingt nach Kerzenlicht, nach „Wir zwei gegen den Rest der Welt“. Nach etwas, das in Beziehungen automatisch passiert, wenn man sich nur genug

Soziale Angst fühlt sich oft so an, als würde dein inneres Alarmsystem bei ganz normalen Situationen losschreien: ein Gespräch im Seminar, ein lockerer Austausch im Büro, ein kurzer Smalltalk auf einer Feier. Objektiv passiert nichts Wildes –

Wir alle haben Emotionen. Die Frage ist nicht, ob sie da sind, sondern wie sie in die Welt kommen. Manchmal finden sie Worte, manchmal nicht. Dann zeigen sie sich über Tonfall, Blickkontakt, Körperspannung, über Rückzug, Humor, Sarkasmus

Wir leben in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit zur Währung geworden ist. Nicht nur metaphorisch: Plattformen verdienen Geld, wenn wir bleiben, klicken, kommentieren und zurückkehren. Und weil unser Gehirn keine neutrale Maschine ist, sondern ein hochsensibles Vorhersage-

Eine Szene aus der Praxis Manchmal bringen Klienten keine „großen“ Geschichten mit, sondern eine kleine Beobachtung aus dem Alltag. Und genau diese kleinen Beobachtungen sind es, die psychologisch so viel enthalten. Eine Klientin erzählte mir von ihrer

Wut hat ein PR-Problem. Kaum ein anderes Gefühl wird so schnell moralisch bewertet: „Reiß dich zusammen“, „Du übertreibst“, „So willst du doch nicht sein.“ Gleichzeitig kennen viele das Gegenteil genauso gut: Man bleibt vernünftig, schluckt alles runter,