Sucht zu verstehen hilft – Betroffenen, Angehörigen und auch Menschen, die einfach mehr Klarheit wollen. Denn Sucht ist selten „nur fehlende Disziplin“. Sehr oft beginnt sie als Lösung. Sie macht etwas leichter, zumindest kurz. Genau deshalb kann
Sucht zu verstehen hilft – Betroffenen, Angehörigen und auch Menschen, die einfach mehr Klarheit wollen. Denn Sucht ist selten „nur fehlende Disziplin“. Sehr oft beginnt sie als Lösung. Sie macht etwas leichter, zumindest kurz. Genau deshalb kann
Manchmal ist es „einfach viel“. Und manchmal ist es zu viel – zu lange. Viele Menschen merken erst spät, dass sie nicht nur gestresst sind, sondern dass Körper und Kopf dauerhaft im Alarmmodus hängen. Von außen wirkt
Was Intimität ist, wofür wir sie brauchen – und wie Grenzen Nähe vertiefen Intimität klingt nach Kerzenlicht, nach „Wir zwei gegen den Rest der Welt“. Nach etwas, das in Beziehungen automatisch passiert, wenn man sich nur genug
Soziale Angst fühlt sich oft so an, als würde dein inneres Alarmsystem bei ganz normalen Situationen losschreien: ein Gespräch im Seminar, ein lockerer Austausch im Büro, ein kurzer Smalltalk auf einer Feier. Objektiv passiert nichts Wildes –
Wir alle haben Emotionen. Die Frage ist nicht, ob sie da sind, sondern wie sie in die Welt kommen. Manchmal finden sie Worte, manchmal nicht. Dann zeigen sie sich über Tonfall, Blickkontakt, Körperspannung, über Rückzug, Humor, Sarkasmus
Wir leben in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit zur Währung geworden ist. Nicht nur metaphorisch: Plattformen verdienen Geld, wenn wir bleiben, klicken, kommentieren und zurückkehren. Und weil unser Gehirn keine neutrale Maschine ist, sondern ein hochsensibles Vorhersage-
Eine Szene aus der Praxis Manchmal bringen Klienten keine „großen“ Geschichten mit, sondern eine kleine Beobachtung aus dem Alltag. Und genau diese kleinen Beobachtungen sind es, die psychologisch so viel enthalten. Eine Klientin erzählte mir von ihrer
Wut hat ein PR-Problem. Kaum ein anderes Gefühl wird so schnell moralisch bewertet: „Reiß dich zusammen“, „Du übertreibst“, „So willst du doch nicht sein.“ Gleichzeitig kennen viele das Gegenteil genauso gut: Man bleibt vernünftig, schluckt alles runter,
„Wir können doch jederzeit schreiben.“ Dieser Satz klingt nach Nähe, nach Möglichkeiten, nach Freiheit. In Wahrheit ist permanente Erreichbarkeit oft das exakte Gegenteil: Sie macht uns verfügbar, nicht frei. Freiheit bedeutet Wahl. Permanente Erreichbarkeit bedeutet Erwartung. Und
Manchmal passiert es mitten im Gespräch. Jemand schaut dich erwartungsvoll an, es geht um etwas Wichtiges, vielleicht sogar um euch – und du merkst, wie in dir etwas leise klickt. Du bist noch da, du hörst zu,