Permanente Erreichbarkeit: Warum sie nicht Freiheit ist – sondern ihr Gegenteil

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  • Autor: Susanne Franke

„Wir können doch jederzeit schreiben.“ Dieser Satz klingt nach Nähe, nach Möglichkeiten, nach Freiheit. In Wahrheit ist permanente Erreichbarkeit oft das exakte Gegenteil: Sie macht uns verfügbar, nicht frei. Freiheit bedeutet Wahl. Permanente Erreichbarkeit bedeutet Erwartung. Und

Manchmal passiert es mitten im Gespräch. Jemand schaut dich erwartungsvoll an, es geht um etwas Wichtiges, vielleicht sogar um euch – und du merkst, wie in dir etwas leise klickt. Du bist noch da, du hörst zu,

Silvester ist ein Datum. Ein Wechsel der Zahl. Und trotzdem fühlt es sich für viele nach mehr an. Eine Schwelle im Kalender Vielleicht, weil diese Nacht wie eine Schwelle wirkt: Das Alte klingt aus, das Neue ist

Ich habe mir für diesen Beitrag die Weihnachtsgeschichte noch einmal ganz bewusst durchgelesen – mit meiner heutigen Sicht, aus einem psychologischen Blickwinkel und meiner eigenen Lebensrealität. Nicht als „fromme Pflichtlektüre“, sondern als Einladung, sie einmal aufzudröseln: Was

Was andere über dich denken, sagt mehr über sie als über deine ganze Person Es gibt diese Momente, in denen ein einziger Satz alles in dir zum Stillstand bringt. Jemand sagt etwas wie: „Du bist schwierig“, „Du

Wenn das Leben zu laut wird Stell dir vor, du würdest für einen Moment aus deinem eigenen Leben aussteigen und es von außen betrachten: Termine, Nachrichten, Erwartungen, der innere Druck, irgendwie „mithalten“ zu müssen. Vieles davon läuft

Homeoffice in der „Corona-Pandemie“: Vom Büro ins Krisen-Homeoffice Homeoffice ist heute scheinbar selbstverständlich. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, wie es überhaupt in dieser Wucht in unser Leben kam: nicht als wohlüberlegtes Zukunftsmodell, sondern als Notfalllösung in 2020.

In meiner Praxis lasse ich Menschen manchmal ihr Selbstbild malen.Eine einfache Aufgabe: eine Sonne, und auf jeden Strahl schreiben sie eine Eigenschaft von sich – egal ob positiv oder negativ. Manche Sonnen haben nur zwei oder drei

Fehlerkultur – wenn Menschlichkeit wichtiger ist als Perfektion Fehler gehören zum Menschsein. Wir wissen das eigentlich alle – und trotzdem treffen sie uns, wenn sie passieren. Nicht nur, weil etwas schiefgelaufen ist, sondern weil sofort die Frage

Trauer ist eine Erfahrung, die uns alle irgendwann einholt – und doch fühlt sie sich jedes Mal einzigartig an.Sie hat viele Gesichter: stille Abende voller Sehnsucht, plötzliche Tränen im Auto, Momente, in denen die Welt einfach nicht