Zwischen Knall und Stille

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Silvester ist ein Datum. Ein Wechsel der Zahl. Und trotzdem fühlt es sich für viele nach mehr an.

Eine Schwelle im Kalender

Vielleicht, weil diese Nacht wie eine Schwelle wirkt: Das Alte klingt aus, das Neue ist noch offen. Und genau an solchen Übergängen werden Dinge spürbar, die im Alltag leise bleiben.

„Ein Tag wie jeder andere“

Viele sagen das – und es kann entlasten.

Weniger Druck

Kein Druck. Keine Pflicht zur Party. Kein Zwang zur Dankbarkeit.

Und trotzdem aufgeladen

Und gleichzeitig ist Silvester kollektiv aufgeladen: Rückblicke überall, Neujahrsgefühle überall. Selbst wer es „nur“ als Datum sieht, merkt manchmal: Da berührt etwas.

Beides darf wahr sein.

Warum Vorsätze Sinn machen

Vorsätze sind oft kein Optimierungswahn, sondern ein Zeichen von Selbstachtung.

Ein innerer Satz

Ein innerer Satz wie:

So wie es ist, passt es nicht mehr ganz.
Ich will mir wieder näher kommen.

Nicht nur an Silvester

Das gilt an Silvester – und genauso an jedem anderen Tag. Ein Neuanfang braucht kein Feuerwerk. Er braucht nur einen Moment, der zählt.

Warum Vorsätze oft scheitern

Meist scheitern sie nicht an mangelnder Stärke, sondern an Überforderung: zu groß, zu streng, zu weit weg vom echten Leben.

Die Oberfläche und das Bedürfnis

Und manchmal klebt der Vorsatz an der Oberfläche. Unter „weniger Handy“ liegt vielleicht Ruhe. Unter „mehr Sport“ liegt vielleicht Lebendigkeit. Das alte Verhalten hatte einen Zweck. Wenn man den Zweck versteht, wird Veränderung möglich – ohne Kampf.

Intention statt Druck

Eine Intention ist kein Plan, sondern eine Ausrichtung.

Qualitäten, die man einlädt

Eine Qualität, die man einlädt:

Ruhe. Klarheit. Mut. Sanftheit. Wahrheit.

Innen bewegt Außen

Und dann verschiebt sich etwas: Aufmerksamkeit, Entscheidungen, Grenzen.
So bewegt Innen das Außen.

Ein leiser Abschluss

Du musst an Silvester nichts „abschließen“. Du darfst.

Ein Satz fürs neue Jahr

Vielleicht reicht ein einziger Satz fürs neue Jahr:

„Ich höre auf, mich zu verlassen.“

Rückkehr statt Perfektion

Und wenn du ihn vergisst, ist das nicht Scheitern.
Es ist die Einladung zur Rückkehr.

Wünsche und Dank

Ich wünsche dir nicht einfach „mehr“ – sondern das Richtige:
Ruhe, die dich trägt. Mut, der dich führt. Und Menschen, bei denen du sein darfst.

Und zum Schluss ein Dankeschön: an alle, die ich begleiten durfte, an meine Freundinnen, Freunde und Familie, die mein Leben mittragen – und an alle, die meine Texte lesen, teilen und weitertragen.

Kommt gut hinüber. Und noch mehr: Kommt gut bei euch an.