Emotionen ausdrücken: Wie wir Gefühle besser kommunizieren – in Beziehungen und im Alltag

Wir alle haben Emotionen. Die Frage ist nicht, ob sie da sind, sondern wie sie in die Welt kommen. Manchmal finden sie Worte, manchmal nicht. Dann zeigen sie sich über Tonfall, Blickkontakt, Körperspannung, über Rückzug, Humor, Sarkasmus

Eine Szene aus der Praxis Manchmal bringen Klienten keine „großen“ Geschichten mit, sondern eine kleine Beobachtung aus dem Alltag. Und genau diese kleinen Beobachtungen sind es, die psychologisch so viel enthalten. Eine Klientin erzählte mir von ihrer

Wut hat ein PR-Problem. Kaum ein anderes Gefühl wird so schnell moralisch bewertet: „Reiß dich zusammen“, „Du übertreibst“, „So willst du doch nicht sein.“ Gleichzeitig kennen viele das Gegenteil genauso gut: Man bleibt vernünftig, schluckt alles runter,

„Wir können doch jederzeit schreiben.“ Dieser Satz klingt nach Nähe, nach Möglichkeiten, nach Freiheit. In Wahrheit ist permanente Erreichbarkeit oft das exakte Gegenteil: Sie macht uns verfügbar, nicht frei. Freiheit bedeutet Wahl. Permanente Erreichbarkeit bedeutet Erwartung. Und

Manchmal passiert es mitten im Gespräch. Jemand schaut dich erwartungsvoll an, es geht um etwas Wichtiges, vielleicht sogar um euch – und du merkst, wie in dir etwas leise klickt. Du bist noch da, du hörst zu,

Was andere über dich denken, sagt mehr über sie als über deine ganze Person Es gibt diese Momente, in denen ein einziger Satz alles in dir zum Stillstand bringt. Jemand sagt etwas wie: „Du bist schwierig“, „Du

Fehlerkultur – wenn Menschlichkeit wichtiger ist als Perfektion Fehler gehören zum Menschsein. Wir wissen das eigentlich alle – und trotzdem treffen sie uns, wenn sie passieren. Nicht nur, weil etwas schiefgelaufen ist, sondern weil sofort die Frage

Bewertungen sind allgegenwärtig. Likes, Sterne, Feedbackgespräche, Noten, Blicke, Kommentare – wir werden ständig gemessen, beurteilt, verglichen. Oft merken wir es nicht einmal bewusst, aber unser Körper und unser Geist reagieren darauf. Doch was passiert dabei eigentlich in

In einer Welt voller Ablenkungen, Eile und Reizüberflutung scheint echte Kommunikation zunehmend verloren zu gehen. Gespräche werden oft von Unterbrechungen, vorschnellen Urteilen oder dem inneren Drang überlagert, sofort zu reagieren. Dabei liegt eine der mächtigsten Formen der

Instagram (und stellvertretend alle bildbasierten sozialen Medien wie Facebook, TikTok oder Snapchat) ist wie eine endlose Galerie wunderschöner Bilder, beeindruckender Erlebnisse und scheinbar perfekter Lebensmomente. Den meisten Menschen ist mittlerweile bewusst, dass hinter jedem Foto oft weniger

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